Nancy Anne Allen wurde am 24. Juni 1950 in New York City als jüngstes von drei Geschwistern geboren. Ihr Vater Eugene Allen war Polizist und lebte mit seiner kleinen Familie im New Yorker Vorort Yonkers. Die kleine Nancy soll als Kind sehr schüchtern gewesen sein. Um ihr Selbstvertrauen zu stärken soll ihre Mutter sie darum im Alter von 4 Jahren zum Tanzunterricht angemeldet haben. Nancys ursprünglicher Berufswunsch war daraufhin auch Tänzerin. Eine Ausbildung an der Highschool of Performing Arts sollte ihr den Weg in eine entsprechende Karriere ebnen.
Nach mehreren kleineren Jobs als Model in der Fernsehwerbung begann sie sich jedoch mehr und mehr für die Schauspielbranche zu interessieren. Ihre erste Filmrolle hatte sie 1962 im Alter von 12 Jahren in dem Film „Money in my Pocket“. Ihre zweite Rolle war ein vergleichsweise kleiner Part neben dem großen Jack Nicholson in dem Film „The last Detail“ (1973). Unzufrieden mit dieser kleinen Rolle und fest entschlossen, den großen Durchbruch als Schauspielerin zu schaffen, ging sie nach Los Angeles.
Hier traf sie einige Zeit später Brian De Palma, dem sie eine ihrer bekanntesten Rollen verdankt – die der hübschen aber bitterbösen Chris Hargensen in der Stephen-King-Verfilmung „Carrie“(1976), in der sie neben John Travolta spielte. Bei diesem Film kam sie auch privat mit Brian De Palma zusammen. Die beiden verliebten sich und heirateten 1979. Später machten sie noch drei gemeinsame Filme. Für Nancy folgte direkt nach „Carry“ jedoch erst einmal ein Auftritt in dem Film „I wanna hold your Hand“ (1978). Und 1979 in Steven Spielbergs „1941 – Wo bitte geht´s nach Hollywood“. Es folgten die drei erwähnten Filme mit Ehemann De Palma, „Home Movies“, „Dressed to kill“ und „Blow out“.
Die Ehe mit De Palma hielt nicht lange. Die beiden ließen sich 1983 scheiden. Nancy arbeitete weiter und drehte „Strange Invaders“ (1983), „Robocop“ (1987) und „Poltergeist III“ (1988).
Seither ist es etwas stiller um sie geworden. Zu ihren bislang letzten Filmen zählen „Out of Sight“ (1998), „Kinder des Zorns 6“ (1999) und „Circuit“ (2001).
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