Bum Khun Cha – erster koreanischer Bundesligaspieler

Unter dem Spitznamen „Tscha-Bum“ bekannt, war Bum Khun Cha der erste koreanische Fußballspieler in der Bundesligageschichte. Der am 22. Mai 1953 in Hwaseong, Südkorea geborene ehemalige Profifußballer begann bereits mit 15 Jahren seine Karriere im Fußball beim Luftwaffensportklub Seoul. Zehn Jahre später wechselte er in die Fußball Bundesliga zum SV Darmstadt 09. Da blieb es allerdings aufgrund seiner Wehrpflicht bei nur einem Pflichtspiel. Nachdem er seinen Wehrdienst absolviert hatte, wechselte Cha zurück in die Bundesliga und zwar zur Eintracht aus Frankfurt. Dort wurde er nach kürzester Zeit Stammspieler und fuhr direkt seinen ersten Titel ein, den UEFA-Pokal.

Nach vier überragenden Saisons wechselte er in der Saison 1983/84 zu Bayer 04 Leverkusen. Auch dort wurde Cha schnell in die Mannschaft integriert und etablierte sich zu einer festen Größe in der Stammelf. Als erster Spieler seiner Zeit, wurde Bum Khun Cha erneut UEFA-Pokal Sieger und schaffte so mit Bayer 04 Leverkusen den ersten Titel der Vereinsgeschichte. 1989 verkündete er schließlich seinen Rücktritt aus der aktiven Laufbahn als Profispieler und kehrte zurück nach Südkorea. Seiner Torgefährlichkeit (52 Tore in 185 Spielen) war auschlaggebend für seinen Spitznamen.

Während seiner Spielzeit in der Fußball Bundesliga war Cha ein fester Bestandteil der Südkoreanischen Nationalmannschaft. Sein größter Erfolg mit Südkorea war die Teilnahme bei der Fußball Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko.

Nach seiner aktiven Karriere als Fußballprofi lies sich Cha an der Kölner Sporthochschule zum Trainer ausbilden. Neben der Trainertätigkeit in der ersten Südkoreanischen Liga, trainierte Cha die Frauen Fußballnationalmannschaft. Da er dort jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen konnte, wurde er noch während der WM 1998 entlassen. Kurz darauf erschien in den Südkoreanischen Medien ein älteres Interview, in dem sich Cha offen über Korruption und Bestechung im südkoreanischen Fußball äußerte. Daraufhin wurde er für fünf Jahre als Trainer in Südkorea gesperrt.

Doch das ließ ihn nicht davon ab, sich in China als Trainer weiter zu behaupten. Dort trainierte er einen chinesischen Erstligisten, bevor er dann wieder nach Südkorea kehrte und dort als Trainer weiter arbeitete. Seine Mühen sollten belohnt werden, denn er gewann anschließend zweimal die südkoreanische Meisterschaft, einmal den A3 Champions Cup sowie die Pan-Pacific Championship. Nach einer dann schwächeren Saison kündigte Cha 2010 seinen Rücktritt an.

Seine Fußballbegeisterung gab Cha seinem Sohn Du-ri weiter, der ebenfalls in der Fußball Bundesliga sowie in der englischen Premier League spielte.

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Thomas Helmer – Fußballprofi, Fernsehmoderator und Fußballfunktionär

Fast jeder der den Namen Thomas Helmer hört, denkt zeitgleich an das wohl bekannteste Phantomtor in der Bundesligageschichte. Am 23.April 1994 im Spiel FC Bayern München gegen den 1.FC Nürnberg beförderte Thomas Helmer in einer nicht ganz klaren Spielsituation den Ball am linken Torpfosten vorbei. Jedoch gab der damalige Linienrichter zur Verwunderung aller ein Tor für den FC Bayern München, der das Spiel dadurch mit 2:1 gewann. Thomas Helmer wurde mit diesem Tor wahrlich berühmt.

Seiner Fußballkarriere startete Thomas Helmer, der am 21. April 1965 geboren wurde, beim SC Bad Salzuflen. Im Alter von 19 Jahren wechselte er 1984 in das Profi-Geschäft zu Armenia Bielefeld. Dort bestritt er sein Bundesligadebüt und erzielte dort auch seinen ersten Profitreffer seiner Karriere. Nach dem Abstieg in die 2.Liga verpasste er trotz einer überragenden Saison den Aufstieg. Er hatte jedoch den Anreiß erstklassig zu spielen und wechselte daher zu Borussia Dortmund, wo er eine feste Größe in der Verteidigung spielte. Mit Borussia Dortmund sicherte sich Thomas Helmer seinen ersten nationalen Titel und zwar den DFB-Pokal. 1992 wechselte Helmer dann für eine damalige Rekordsumme von 7,5 Millionen Mark zum FC Bayern München. Dort etablierte er sich zum besten Abwehrspieler Europas und erzielte zusammen mit dem FC Bayern München weitere Titel in seiner Karriere. Er gewann dreimal die deutsche Meisterschaft, den DFB-Pokal, sowie den UEFA-Cup.

Zum Ende seiner Karriere wechselte Thomas Helmer nach England zum FC Sunderland. Dort wurde er auch kurzzeitig an Hertha BSC-Berlin ausgeliehen, bevor er offiziell sein Karriereende bekannt gab. Während seiner aktiven Fußballkarriere spielte Helmer von 1990 bis 1998 in der Deutschen Nationalmannschaft und feierte 1996 die Europameisterschaft, sein größter internationaler Titel.

Aber auch heute ist Thomas Helmer im Bereich Fußball nicht mehr wegzudenken. Neben seiner Mitgliedschaft im Aufsichtsrat bei Armenia Bielefeld ist Helmer regelmäßig im deutschen Fernsehen als Moderator bzw. Kommentator zu sehen. Ob als Reporter vor Ort, Moderator gewisser Fußballsendungen oder Live-Kommentator bei Bundesligaspielen, Helmer ist dem Fußball treu geblieben.

Privat lebt Thomas Helmer in Hamburg mit seiner zweiten Ehefrau, Schauspielerin Yasmina Filali. Gemeinsam mit ihr hat er eine Tochter und einen Sohn. Aus seiner ersten Ehe hat Helmer zwei Söhne. Er unterstützt als Botschafter die SOS-Kinderdörfer sowie den Verein Dunkelziffer e.V. aus Hamburg. Gemeinsam mit seiner Frau ist Helmer zudem Pate eines Kinderdorfs in Dong Hoi, Vietnam.

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Thomas Strunz – Fußballprofi, Fernsehmoderator, Fußballfunktionär

Struuunz! Strunz ist zwei Jahre hier, hat gespielt zehn Spiele, ist immer verletzt. Was erlauben Strunz?!“ Diese Worte vom damaligen FC Bayern München Trainer Giovanni Trapattoni haben seinerzeit für mächtig Aufsehen gesorgt. Leittragender war neben Mario Basler und Mehmet Scholl auch Thomas Strunz.

Der am 25. April 1968 in Duisburg geborene ehemalige Fußballprofi begann seine Karriere beim Duisburger Lokalverein TuRa 88. 1989 wechselte Strunz von der Amateuren in den Profikader des FC Bayern München und begann dort seine Karriere als Bundesligaprofi. Er spielte zunächst drei Jahre lang bei den Bayern, wechselte kurzzeitig zwischen 1992 und 1995 zum VFB Stuttgart kam dann aber wieder zurück zum FC Bayern München. In der Winterpause der Saison 2000/2001 wurde Thomas Strunz von Trainer Ottmar Hitzfeld ausgemustert und beendete daraufhin offiziell seine Fußballkarriere. Während seiner aktiven Zeit wurde Strunz viermal deutscher Meister, zweimal DFB-Pokalsieger, viermal DFB-Ligapokal Sieger, zweimal DFB-Supercup Sieger und einmal UEFA-Pokal Sieger. Gemeinsam mit der A-Nationalmannschaft, bei der er in der Zeit von 1990 bis 1999 spielte, gewann er 1996 die Europameisterschaft.

Nach Beendigung seiner Profikarriere arbeitete Thomas Strunz zunächst als Spielervermittler. Anschließend versuchte er sich als Manager und Geschäftsführer beim VFL Wolfsburg, wo er allerdings nach nur einem Jahr in die Kritik geriet und entlassen wurde. Als Sportdirekt beim Regionalligist Rot-Weiss Essen war seine Karriere auch nur von kurzer Zeit geprägt.

Aktuell arbeitet Thomas Strunz als Fernsehmoderator für Fußballsendungen im deutschen Fernsehen. Darüber hinaus ist er wieder als Spielerberater in der TS Sports OHG in Düsseldorf als geschäftsführender Gesellschafter tätig.

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Evelyn Hamann – Unsterbliche Komödiantin

Ob als genial komische Sketchpartnerin in „Loriot“, als sauertöpfische Haushälterin Michaelis in der Serie „Die Schwarzwaldklinik“ oder die pfiffige, jeden kniffligen Mordfall auflösende Sekretärin Frau Möbius in „Adelheid und ihre Mörder“: Evelyn Hamann bestach ihre Zuschauer mit ihrer ganz außergewöhnlichen Ausstrahlung und holte sie mit ihrem unverwechselbaren, häufig als „trocken“ oder „spröd“ bezeichneten Humor immer wieder vor die Flimmerkiste. Die Schauspielerin brillierte nicht nur – aber vor allem – im komischen Fach und punktete als wahre Verwandlungskünstlerin.

Ohne Umwege zum Schauspiel

Evelyn Hamann erblickte am 6. August 1942 in Hamburg als Tochter des Konzertmeisters des NDR-Sinfonieorchesters und Begründers des bekannten „Hamann-Quartetts“, Bernhard Hamann, die Welt. Evelyn, deren Mutter Sängerin und Musikpädagogin war und deren Bruder Gerhard später als Professor an einer Musikhochschule tätig sein sollte, entschied sich für eine Schauspielausbildung. Ihre Künstlerkarriere begann mit Mini-Rollen am Hamburger Thalia Theater – ab 1968 zogen Engagements sie auf die Bühnen Göttingens, Heidelbergs und Bremens.

Durchbruch mit Sketchserie „Loriot“ ab 1976

Der große Durchbruch kam dann mit der Entdeckung Hamanns 1976 durch ihren künftigen Sketchpartner Vicco von Bülow (Loriot). Mit ihm drehte die damals 34-jährige bis 1979 die erfolgreiche ARD-Serie „Loriot“. Der Drehschluss tat ihrer Karriere jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil. Sie schloss mit kleinen und größeren Rollen an ihre steile Karriere an: Mit Dauer- oder Gastrollen in Serien wie z.B. „Nesthäkchen“ (1983), „Die Schwarzwaldklinik“ (1986-1989), „Der Landarzt“ (1986-1989) und „Das Traumschiff“ (1995). Allgemeinen Bekanntheitsgrad genießen auch weitere Filme Hamanns wie in etwa „Evelyn und die Männer“ (1987), „Vater braucht eine Frau“ (1992) oder „Wut im Bauch“ (1998) und „Ehe-Bruch“ (1999). Besondere Aufmerksamkeit gebührt auch der Reihe „Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben“ (1993-2005). Für diese Serie schlüpfte sie in jeder Folge in eine andere Rolle. Hier konnte sie ihre hervorragende Wandlungsfähigkeit vollends unter Beweis stellen. 1988 und 1991 drehte sie noch einmal zwei Filme mit Loriot: „Ödipussi“ und „Pappa ante Portas“ – wahre Klassiker, die man gesehen haben muss! Ihre letzte Rolle als Polizeisekretärin Adelheid Möbius in der bis 2006 gedrehten Serie „Adelheid und ihre Mörder“ war zugleich auch die für die heutige Nachwelt wahrscheinlich nachhaltigste. Neben ihren Filmrollen veranstaltete sie aber auch Literatur-Lesungen, besprach Hörbücher und machte Film-Synchronisation. Ihre letzte Tournee schloss sie Ende 2006 ab.

Evelyn Hamann wurde für ihr Lebenswerk vielfach ausgezeichnet. Neben mehreren Goldenen Kameras (z.B. für die beste Nebenrolle bei „Loriot“, 3. Platz „Beste Comedy“ für „Evelyn und die Männer“) dem Münchhausen-Preis, dem „RTL Goldenen Löwen“ als Beste Darstellerin in „Adelheid und ihre Mörder“ und dem „Bayrischen Fernsehpreis“ als Beste Seriendarstellerin in derselben Serie, war sie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse sowie Ehrenkommissarin der Bayrischen Polizei.

Präzise Vorbereitung auf ihre Rollen

Als „verschrobener“ Charakter wurde sie bezeichnet, doch ihr Erfolg war wohl auch auf ihre herbe Natürlichkeit zurückzuführen, mit der sie ihre Zuschauer ständig verzauberte. In ihren Rollen verkörperte sie Frauen in oft verzwickten Alltagssituationen, die sie mit ihrer witzig-ernsten Mimik und ihrem als trocken bezeichneten Humor meisterhaft umschiffte. Die Rollen schienen ihr zudem jeweils auf den Leib geschneidert. Oder wer könnte sich „Carsta Michaelis“ oder „Adelheid Möbius“ mit einer anderen Schauspielerin besetzt vorstellen?

Bei der Vorbereitung auf ihre Rollen soll Evelyn Hamann sehr präzise gewesen sein. Gestik und Mimik wurden bis zu ihrer völligen Zufriedenheit erprobt, Texte mehrere Folgen im Voraus gelernt.

Zurückgezogen gelebt

Über Evelyn Hamanns Privatleben weiß die Presse recht wenig zu berichten. Hamann hatte mit ihren Katzen völlig zurückgezogen in Hamburg gelebt. Kurzzeitig sei sie verheiratet gewesen, berichten einige Zeitungen. Immerhin 12 Jahre waren es: Von 1964 bis 1976. Ihren (Ex-)Mann Hans Walter Braun hatte sie Berichten zufolge als junge Schauspielerin (22) am Theater kennen gelernt und war auch nach der Scheidung bis zu ihrem Tod – in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober 2007 – mit ihm freundschaftlich verbunden gewesen.

Von kurzer schwerer Krankheit ist allseits die Rede, doch so kurz war sie auch wieder nicht: Evelyn Hamann litt angeblich seit beinah einem Jahr an Lymphdrüsenkrebs. Eine unmenschlich lange Zeit für eine Leidende, deren Hoffnung die Heilung war und durch den Tod enttäuscht wurde.  Dennoch: Evelyn Hamann wird unter uns weiterleben: In ihren genialen Sketches, Serien und Filmen.

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Dschungelcamp 2012 – Brigitte Nielsen – schön, perfekt und vielseitig

Sie gilt, obwohl fast fünfzig, als Sexsymbol. Sie hat gemodelt, sie steht als Schauspielerin vor der Kamera und kann auch als Sängerin überzeugen: Brigitte Nielsen. Es gibt nur wenige Künstler, die so vielseitig aufgestellt wie die aus Dänemark stammende Frau. Denn Brigitte Nielsen hat vor mehr als 25 Jahren in „Rocky IV“ genauso mitgespielt wie sie erst vor kurzem in der ZDF-Serie „SOKO Stuttgart“ zu sehen war.

Der Erfolg der Nielsen ist der Mix aus Schönheit, Attraktivität und Vielseitigkeit. Geboren als Tochter einer Bibliothekarin und eines Ingenieurs, wanderte sie 1979 nach Frankreich aus, wo sie zu modeln begann. Sie war für Giorgio Armani, Gianni Versace und Gianfranco Ferré tätig. Sie modelte für den „Playboy“ und erhielt so enorme Popularität. Vor allem aber ihre Zusammenarbeit mit dem Nestor der Aktfotografie Helmut Newton bescherte ihr weltweit geradezu ein euphorisches Publikum.

Für ihren Durchbruch als Schauspielerin sorgt der gemeinsame Auftritt mit Arnold Schwarzenegger, den sie 1985 in „Red Sonja“ hatte. Nun plötzlich galt Brigitte Nielsen auch in Schauspielkreisen als telegen, folgte Rolle auf Rolle, Vertrag auf Vertrag. Dass dabei nicht jeder Film ein Kassenschlager wurde – es ist ein Schicksal, das sie mit anderen Schauspielern teilt. Während sie mit Schwarzenegger dreht, war sie mit Silvester Stallone verheiratet. Doch die Ehe ging ebenso schnell in die Brüche wie auch die folgenden Ehen nur von kurzer Dauer waren.

In den zurückliegenden Jahren hat sich die Nielsen in eine Reihe von TV-Formaten engagiert, hat in Talkshows und Gameshows auf sich aufmerksam gemacht. Parallel dazu startete sie eine Karriere als Sängerin und veröffentlichte mehrere Titel, die auch in Deutschland in Publikum fanden. Nicht zuletzt durch ihre Teilnahme an „Let’s dance“ und in „Das perfekte Promi-Dinner“ ist sie in Deutschland einem breiten Publikum bekannt. Die spannende Frage, die die Fernsehzuschauer überwiegend bewegt, ist eigentlich ganz einfach: Welches Projekt folgt als nächstes? Dschungelcamp?Denn dass da eins folgen wird, das darf getrost angenommen werden. Brigitte Nielsen ist nicht nur für eine Überraschung gut. Sie ist auch im besten Sinne des Wortes geschäftstüchtig.

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BIOGRAPHY – Steffen Henssler

Mit einer Lehre im damaligen 1-Sterne-Restaurant „Andresens Gasthof“ in Bargum, Kreis Nordfriesland in Schleswig Holstein begann die Karriere von Steffen Henssler. Da sein Vater auch Gastronom war, fiel ihm die Entscheidung nicht schwer sich für die Gastronomie zu entscheiden und eine Lehre zu beginnen.

Nach erfolgreichem Abschluss dieser Lehre zog es Steffen Henssler erstmal hinaus in die weite Welt und zwar nach San Diego, USA. Dort machte Steffen Henssler 1993 Urlaub, wobei dieser auschlaggebend für seine Zukunft war, da er dort seine Vorliebe für Sushi entdeckte. Wieder in Hamburg kochte Steffen Henssler erst im Restaurant „Zeik“ und wurde dann Küchenchef im Restaurant „Petit Delice“.

Nachdem Steffen Henssler dann von der Sushi Academy hörte, entschloss er sich kurzerhand seinen damaligen Lotto-Gewinn in eine Ausbildung bei den japanischen Meistern zu investieren. Als erste Deutscher Teilnehmer machte Steffen Henssler mit Bestnoten seinen Abschluss als Professional Sushi Chef. Er arbeitete danach in verschiedenen amerikanischen Restaurants, bevor er wieder nach Hamburg zurückkehrte.

Dort angekommen eröffnete er 2001 gemeinsam mit seinem Vater sein erstes Restaurant „Henssler & Henssler“. Aufgrund seiner bis dato sehr erfolgreichen Karriere, wurde er 2006 von der Fachzeitschrift Feinschmecker zum „Aufsteiger des Jahres“ gewählt. Nach dem großen Erfolg, eröffnete Steffen Henssler sein zweites Restaurant „ONO by Steffen Henssler“ in der Hansestadt.

Seine Karriere im Fernsehen begann 2006 im NDR mit seiner Sendung „Hensslers Küche“. Aktuell ist Steffen Henssler mit seiner eigenen Kochsendung „Topfgeldjäger“ täglich im ZDF zu sehen. Zudem kommen auch immer wieder Gastauftritte bei verschiedenen Kochsendungen.

  • Geburtsdatum: 27. September 1972
  • Geburtsort: Neuenbürg (Deutschland)
  • Wohnort: Hamburg (Deutschland)
  • Familienstand: liiert, zwei Kinder

Sein erstes Kochbuch „Hensslers Küche“ erschien 2006 parallel zu seiner damaligen Sendung. Im Februar 2011 erschien sein zweites Buch „Hauptsache lecker!“ und ein drittes ist derzeit in Arbeit.

Wer gerne einmal selbst die Küche von Steffen Henssler probieren möchte, kann beim Ford Fiestagram Gewinnspiel ein Wochenende für zwei in Hamburg mit einem Besuch im Restaurant „ONO by Steffen Henssler“ gewinnen. Dort wird Steffen Henssler euch persönlich in die Welt des perfekten Sushis entführen.

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Paris, Stadt der vielen Promis und Sehenswürdigkeiten

Zu wichtigen Ereignissen, wie der Oscar Verleihung in Los Angeles, den Filmfestspielen in Cannes oder der Bambi Verleihung in Deutschland, finden sich alljährlich zahlreiche Promis ein, die sich in erster Linie aus dem Filmgeschäft, aus anderen Bereichen der Unterhaltung, aus dem Sportbereich und aus der Modebranche rekrutieren.  Eitelkeit kennt dabei keine Grenzen. So auch bei der alljährlichen Pariser Fashion Week, bei der alle Modeschöpfer von Rang und Namen, wie Yves Saint Laurent, Jean Paul Gautier, Christan Dior und viele andere Größen ihre neuesten Kollektionen vorstellen. Paris ist auch die Wirkungsstätte des bekannten deutschen Modeschöpfers Karl Lagerfeld, der zweifellos zu dem Kreis der wichtigsten Modemacher zählt.

Paris ist der Tummelplatz vieler Promis, die sich gerne im Schlepptau dieser Festivals der Eitelkeit einfinden, um dem manchmal verblassenden Ruhm entgegenzuwirken. Eine reizende Vorstellung, den Lieblingsstar hier in Paris einmal ganz aus der Nähe zu erleben. Paris ist eine Reise wert. Unzählige Angebote eröffnen die Chance auf eine passende Offerte für die eigenen Vorstellungen und eigenen finanziellen Möglichkeiten.

Ganz nah an den Promis in der Stadt am Eifelturm

Die französische Hauptstadt und Metropole hat so viel zu bieten, dass eine Woche kaum ausreicht, um auch nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang der unvergleichlichen Prachtstraße Champs Elysees, den Eiffelturm, das Künstlerviertel am Montmartre, den Louvre  oder die Atmosphäre unter den Seinebrücken zu genießen. Paris wird häufig auch als Kulturhauptstadt bezeichnet. Die französische Küche nimmt in Bezug auf Gaumenfreuden für viele Gourmets zu Recht den obersten Rang ein. Es gibt also viele Gründe der Kulturmetropole Paris seine Aufwartung zu machen. Vielleicht wird der Aufenthalt durch hautnahen Kontakt mit dem Lieblingsprominenten gekrönt. Die Chancen stehen gut.

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BIOGRAPHY – MICHAEL ORR – Ford WRC

Geburtsdatum: 17. Januar 1974
Wohnort: Bangor, Nordirland
Familienstand: Verheiratet mit Angie, hat zwei Kinder
Erste Rallye: 1992
Erste gewonnene World-Rallye: 1993 RAC Rallye
Anzahl gestartete World-Rallyes: 102

Michael Orr bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in seiner Rolle als Beifahrer von Khalid Al Qassimi mit. Er war ein 15-jähriger Schüler als er 1989 eine kleine Rally in seiner Heimat in Nordirland navigierte. Er entwickelte schnell eine Vorliebe für den Sport und im folgenden Jahr startete er bei der nordirischen Road Rally Meisterschaft.

Die Stufe zum Rallyesport machte er 1992, als er zusammen mit Drew Wylie zwei Jahreszeiten zusammen fuhr. Bei der historischen Irish Tarmac Meisterschaft gewannen sie ihre Klasse und beendeten die Meisterschaft als vierte. Michael Orr gab sein WRC-Debüt 1993 bei der RAC Rallye in England, wo er in einem Skoda Favorit für Andrew Wheatley als Beifahrer dabei war.

Wheatley wurde später ein Kollege in der Koordinations- Abteilung bei M- Sport und ist immer noch ein wichtiges Mitglied des Teams. 1993 und 1994 fuhr Orr  in einem Ford Sierra Cosworth auch bei nationalen Meisterschaften in Irland mit.

Orr fuhr gemeinsam mit Niall McShea für die Britische Rallye Meisterschaft, bevor er 2001 und 2002 zur Junior World Rally Championship ging und dort im ersten Jahr in einem Ford Puma und ein Citroen Saxo gleich dritter wurde. Im Jahr 2003 bestritt Orr   neben Ramana Lagemann die SCCA Pro Rally Meisterschaft in den Vereinigten Staaten in einem Subaru der offenen Klasse.

Im Jahr 2004 wurde er Partner von Al Qassimi und fuhr unterwegs in Richtung Titel zum ersten mal in den Nahen- und Mittlerer Osten Rally Meisterschaften. Das Paar siegte in Bahrain und in Syrien.

Orr verstärkte  neben Antony Warmbold 2005 in einem Focus RS World Rally Car das WRC-Programm. Ihre besten Ergebnisse waren ein siebter Platz in Mexico. Italien und Spanien. 2007 wurde er als Partner von Matthew Wilson vierter in Japan.

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BIOGRAPHY – MIIKKA ANTTILA – Ford WRC

Geburtsdatum: 10. September 1972
Wohnort: Lempäälä, Finnland
Familienstand: Lebt mit Marita zusammen, hat einen Sohn
Erste Rallye: 1993
Erste gewonnene World-Rallye: 1999 Rally Finnland
Anzahl gestartete World-Rallyes: 110
World-Rallye-Siege: 4

Wenn es ein ehemaliger Nachbar nicht entdeckt hätte, wären Miikka Anttila´s Fähigkeiten und sein Talent als Beifahrer vielleicht nie entdeckt worden. Im Jahr 1993, während des Studiums für ein Bachelor, bemerkte Antilla sein Nachbar beim Arbeiten an einem Toyota Starlet. Dies weckte seine Neugier. Der Wagen war für ein lokales Rallye-Rennen in der Gruppe F. Sein Nachbar fragte ihn ob er Lust hätte ihn bei den Wartungen zu unterstützen und auch sein Beifahrer zu sein.

Fest vom Rallyefieber gepackt, ging Antilla im folgenden Jahr als Konkurrent eines Klassenkameraden der Universität in einem Ford Escort in der B Junioren F-Cup Meisterschaft an den Start und wurde vierter.

Anfang 1995 antwortete er auf eine Werbeanzeige der Finnischen Automobile Sport Federation, die Interessenten an einer neuen Rally Coaching Schule für Beifahrer suchte.

Anttila war einer von nur sechs Personen die zur Teilnahme ausgewählt wurden, ironischerweise war einer seiner Kollegen Jarmo Lehtinen. Sein Ruf als Beifahrer wuchs und er wurde gebeten, für den Rest des Jahres als Beifahrer eine Reihe von Jobs bei verschiedenen Veranstaltungen anzunehmen.

1999 ging er eine Partnerschaft mit Janne Touhino ein die zwei Jahre dauerte. Sie erlebten viele Höhepunkte, unter anderem konnten sie die nationale Gruppe N Meisterschaft gewinnen. Bei der WRC-Rallye in Finnland wurde er in einem Ford Escort immerhin achter. In der nächsten Saison wurden sie in einem Toyota Corolla vierter.

Im Jahr 2001 nahm Anttila Jani Pirttinen als Partner. Bei der Deutschen Meisterschaft und in der darauf folgenden Saison trat er gemeinsam mit Mikko Hirvonen an, dessen Renn-Programm so riesig war, dass er gleich zwei Beifahrer brauchte. Sie gewannen die F2 Kategorie in der finnischen Meisterschaft im VW Golf Kit Car und konkurrierten auch in der Italienischen Asphalt Rallye in einem Renault Clio S1600 um mehr Erfahrungen zu sammeln. Das Paar fuhr auch in Finnland und San Remo zwei World-Rallyes. Sie gewannen ihre Klasse bei der Rallye in Finnland.

Im Jahre 2003 begann er in der zweiten Hälfte der Saison gemeinsam mit Jari-Matti Latvala eine immer noch andauernde Partnerschaft. Anttila lehrte seinen jungen Kollegen in einer Vielzahl von Wagen in der WRC über mehrere Saisons, bevor er 2007 ein Fulltime-Job beim Stobart VK M-Sport Team anfing.

2008 ging er dann zum BP Ford Abu Dhabi World Rally Team bei dem er sein ersten WRC-Erfolg in Schweden verbuchen konnte. Sein zweiter Erfolg kam 2009 in Italien. In der letzten Saison konnte er zwei weitere Siege verbuchen. Einer war Ford´s 75. WRC-Sieg in Neuseeland.

Die wenig freie Zeit die er hat genießt er beim Langlauf und Ski-Alpin. Auch Joggen, Mountainbiken Skaten gehören dazu. Wenn dann noch Zeit ist genießt er auch das Renovieren seines neuen alten Hauses.

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BIOGRAPHY – JARMO LEHTINEN – Ford WRC

Geburtsdatum: 3. Januar 1969
Wohnort: Lahti, Finnland
Familienstand: Verheiratet mit Tanja
Erste Rallye: 1988
Erste gewonnene World-Rallye: 1997 Rally Finnland
Anzahl gestartete World-Rallyes: 122
World-Rallye-Siege: 13

Jarmo Lehtinen kann sich schon nicht mehr daran erinnern das Rallye fahren nicht sein Leben bestimmte. Sobald der junge Jarmo und sein Freund Jari Mikkola alt genug waren um zu die Rallye-Veranstaltungen zu fuß zu erreichen nahm ihn sein Vater ständig mit dorthin. Sie wurden süchtig nach dem Sport und verbrachten jede freie Minute damit zuzuschauen und von dem Tag zu träumen, wo auch sie alt genug sind um bei den Rennen mit zu fahren. So war es dann auch keine Überraschung, als 1988 Mikkola seinen Freund Lehtinen fragte, ob er bei seiner ersten Rallye in einem Ford Escort  als Beifahrer dabei sein wollte.

Beide waren sehr überrascht als sie ihre erste Rallye vor dem finalen Rennen anführten. Sie gewannen zwar in ihrer Klasse, wurden aber insgesamt nur 10.

Nach 1989 wechselten Sie 1990 von ihrem Ford Escort auf einen Ascona und konzentrierten sich auf den nationalen Gruppe F Cup. Trotz geringem Budget erfuhren sie beachtliche Resultate.

Im alter von 24 wurde Lehtinen in die Armee eingezogen. Zu seinem Glück hatte er dort mit Autos zu tun und konnte dort seine Kompetenz als Beifahrer weiter entwickeln. Nach Abschluss seiner Ausbildung entdeckte er eine Anzeige in der lokalen Zeitung. Es war einer neu gegründete Rally Coaching Schule für Beifahrer. Lehtinen war einer von sechs Personen die für die Teilnahme ausgewählt wurden. Er konnte hier seinen Ruf als guter Beifahrer ausbauen.

Seine dreijährige Partnerschaft mit Marko Ramanen in einem Honda Civic bei der Gruppe N endete 1997 fast mit der finnischen Meisterschaft. Obwohl sie die meiste Zeit ihre Gruppe N anführten belegten sie am Ende nur den zweiten Platz. Sie wurden auf der letzten Runde der letzten Etappe um eine Sekunde geschlagen. Im folgenden Jahr wurden sie vierter in ihrer Klasse Gruppe A der finnischen Meisterschaft. Sie befassten sich auch mit der Rallye Großbritannien. Bei ihrem ersten Rennen der WRC in der S1600 Klasse führten sie nach dem ersten Tag sogar  das Feld an, wurden dann aber durch eine defekte Antriebswelle bis ans Ende durchgereicht. Nach einem tollen Kampf fuhren sie wieder bis auf den dritten Rang vor, um dann nach einem Getriebeproblem aufzugeben.

Im Jahr 1999 wurde Lehtinen als Parner  in der Britischen Meisterschaft sechster in der Gruppe N der finnischen Meisterschaft. Ampuja verlängerte die Partnerschaft und in den folgenden zwei Saisons belegten sie jeweils den zweiten Platz in der Gruppe.

2002 begann Lehtinen die finnische Meisterschaft wieder mit Ampuja, aber er traf auch Mikko Hirvonen, der für eine eigene Entwicklung zwei Co-Piloten brauchte. Seit 2003 hat Lehtinen Hirvonen auf allen seinen WRC-Rennen als Partner begleitet. 2003 in einem Ford und 2004 in einem Subaru. 2005 sind sie als Privat-Team unterwegs gewesen. Seit 2006 bis zum heutigen Tag sind sie bei Ford.

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